Pflege: Ross und Reiter:in zugleich | 08-08-2022, 13 Uhr

Über die komplizierte Beziehung zwischen pflegenden und gepflegten Angehörigen | Dr. Rotraud A. Perner zu Gast bei Elisabeth Scharang in der Sendung „Punkt 1“ im Ö1-Radio | 8. August 2022, 13:00 (Foto: DPA / Sebastian Kahnert)

Das neue Perner-Buch

Pflegen ohne auszubrennen

Ein Beitrag zur salutogenen Fremd- und Selbstfürsorge

Oft müssen Angehörige Pflegeaufgaben übernehmen – und oft sind es sogar Kinder oder Jugendliche.

Allein, immerzu, und in Räumen, die nicht dafür eingerichtet wurden, oft mit Unverständnis oder Kritik von Bekannten oder Nachbarn konfrontiert, erhöht sich der ohnedies vorhandene Stress, Aufgaben bewältigen zu sollen, für die man nicht vorbereitet wurde.

Das Schwerste ist aber meist, das Leiden einst geliebter Personen zu ertragen und so weit wie möglich Liebe zu bewahren, wenn diese sich durch Krankheit oder Behinderung nicht nur körperlich, sondern auch seelisch oder geistig verändern.

Die Psychotherapeutin Rotraud A. Perner und ihr älterer Sohn und Psychosozialer Berater Roman A. Perner bieten dazu Hilfestellungen gegen Energieverlust, für alle, die in der Pflege Gefahr laufen, sich zu verausgaben. Nicht nur auf Grund jahrelanger Erfahrung in Supervision, Trainings und Unterricht, sondern auch als einst selbst betroffene pflegende Angehörige.

aaptos Verlag
152 Seiten; € 13,20 (A)

Bestellen können sie das Buch hier: office@perner.info

Rotraud A. Perner | Mit Recht und SeeleAngehörige juristischer Berufe ergänzen die vier P-Berufe – Pfarrer, Polizei, Professoren, Psychiater – weil auch sie vielfach Stress auslösen. Meist liegt dies an deren Selbstverständnis als oberste Autorität – und ihrem dementsprechenden Sprachstil.

In ihrer Lehrveranstaltung am Institut für Arbeits- und Sozialrecht war es Rotraud A. Perner, promovierte Juristin, mehrfach ausgebildete Psychotherapeutin / PA, Gesundheitspsychologin, Erwachsenenpädagogin und evang. Theologin, Hauptanliegen, die Gesundheit aller an juristischen Verfahren Beteiligter zu fördern – egal ob vor Gericht, Verwaltungsbehörden (Schule und Spitäler mitgemeint, denn auch dort dominieren Sondergesetze und Vorschriften) oder bei Kaufverhandlungen oder Beschwerden.

Vor allem gilt es aber, Gewalt am Arbeitsplatz (workplace violence) zu verhindern.

In der hier vorliegenden Nachbearbeitung wurden vor allem diejenigen Inhalte ausgewählt, die für alle Personen hilfreich sind, die Verantwortung über das Leben von Menschen – egal wie alt, gesund oder angenehm diese sind – zu tragen haben.

Ergänzende Workshops und Seminare findet man auf
www.salutogenese.or.at

Preis: € 17,60
ISBN  978-3-901499-25-8

Bestellen können sie das Buch hier: office@perner.info

NEU *** VIDEO *** NEU

Rotraud A. Perner | Friedenserziehung in der Elementarpädagogik

Buchpräsentation
19-10-2021 | Das Dschungel (Wien)

mit
Rotraud A. Perner (Autorin)
Helga Kerschbaum (NGO Committee On Peace – Vienna)
Raphaela Keller (Bildungsaktivistin)

Halt! Gewalt!

Briefe gegen Gewalt

09-08-2022

Dummheit

In meiner Facebook-Blase taucht immer wieder ein Foto und Spruch der oberösterreichischen Gerichtspsychiaterin und Autorin des giftgrünen Büchleins „Dummheit“ (Verlag Kremayr & Scheriau, 2021) Heidi Kastner auf, der sinngemäß lautet, heute würden sich dumme Leute ihrer Dummheit nicht mehr schämen.

Wie könnten sie auch – wenn sie ihre von Kastner diagnostizierte Dummheit gar nicht wahrnehmen … denn würden sie das, wären sie ja nicht mehr dumm.

In ihrer Tätigkeit als Gerichtssachverständige wäre sie immer wieder mit leicht intelligenzgeminderten Menschen konfrontiert gewesen, schreibt Kastner – aber es sei meist Gier, Wichtigtuerei oder die Unwilligkeit, Grenzen zu akzeptieren, die sie vor Gericht gebracht hätten, und so teilt sie diese Personen auch in „Lernverweigerer“ und „Denkfaule“ ein, erweitert mit „Querulanten“, „Faktenverweigerern“, „Ignoranten“, „Verschwörungstheoretikern“, und widmet sich schließlich denen, denen aus ihrer Sicht „emotionale Empathie“ fehlt. Aber gibt es denn auch eine andere als emotionale? Aus psychotherapeutischer Sicht bedeutet Empathie 100%ige Einfühlung – also viel mehr als nur Mitgefühl; sich in jemand anderen „hineindenken“ oder ihn bzw. sie verstehen zu können, ist daher keine Empathie (weil dies heute ja ein Modewort geworden ist). Darüber bei Carl R. Rogers (1902–1987), der als erster Empathie als Heilfaktor erkannt hat (und den ich noch als Ausbildner erleben durfte), nachzulesen, ersetzt nicht die Bereitschaft und Erfahrung, sich von Gefühlen anderer zutiefst betreffen zu lassen – besonders, wenn man an die Grenze der Unerträglichkeit kommt (wie z. B. der Machtlust von Sexualstraftätern). Deswegen hat Rogers auch immer davor gewarnt, zu werten bzw. zu bewerten – und deswegen habe ich publizistisch davor gewarnt, als Psychotherapeuten zu „begutachten“ (weil unsere Beziehungsformen wie auch Sprache vermutlich therapeutisch wirkt und daher die Gesprächspartner:innen verändert – und das ist nicht der Sinn einer Begutachtung „im Nachhinein“) […]

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www.haltgewalt.at/briefe-gegen-gewalt/

Die „Briefe gegen Gewalt“ können Sie auch kostenlos per email beziehen.
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Die Briefe gegen Gewalt dürfen kostenlos weiterverbreitet / weitergemailt werden.
Sie dürfen unter Angabe der Quelle auch zitiert und abgedruckt werden.

Anfragen zum Thema Gewalt

Gewalt geht uns alle an – im Doppelsinn des Wortes.
Immer wieder werden wir damit konfrontiert, oder wir werden zu Opfern – und manchmal auch zu Tätern. Aber wie anders handeln als wiederum nur mit Gewalt?
Friedfertigkeit ist eine Fertigkeit – und die kann man lernen – und weitergeben.

Hier haben Sie die Möglichkeit, Anfragen zum Thema Gewalt zu stellen >>>

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