Rotraud A. Perner

Rotraud A. Perner

 

geb. 18. 8. 1944 in Orth / Donau

Eltern:
Hofrat Dr. phil. Romuald R. KRATOCHWILL
Mittelschuldirektor
Ernestine geb. LANGER – LANDENSPERGER Lehrerin

 

 

 

 


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Promotion am 05-06-1967

 

Volksschule in Laa / Thaya und Wr. Neustadt

Matura am 25. 6. 1962 am Humanistischen Gymnasium (für Knaben!) in Wr. Neustadt mit Auszeichnung

Jusstudium an der Universität Wien 1962 – 1966
Promotion am 5. 6. 1967 (Foto links)

während des Studiums:
Rechtshörerin am Kreisgericht Wr. Neustadt

 

 


1967/68

Autoschadenshaftpflichtreferentin der Wr. Städtischen Wechselseitigen Versicherung


1968–1976

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Rotraud A. Perner mit dem späteren Gouverneur der PSK, Dkfm. Kurt Nösslinger und ihrer Sekretärin Ria Zimmermann

 

 

Volkswirtschaftliche Referentin in der Oesterreichischen Nationalbank

 

 

 

 

 

 


1968

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Heirat mit Reinhold M. Perner

 

 

Heirat mit Reinhold M. PERNER, Journalist

 

 

 

 

 


1971/72

Studium der Soziologie an der Universität Wien


31-10-1972

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mit Taufpate Bürgermeister Felix Slavik

 

 

Geburt des Sohnes
Roman-Alexander

 

 

 

 

 

 


20-07-1974

Geburt des Sohnes
Robin-Nikolaus


1973–1987

Bezirksrätin und Landtagskandidatin in Wien Favoriten

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Bezirksrätin in Favoriten (1978) links: Otto Probst (3. Nationalratspräsident)

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Wahlkampf in Favoriten (1978)


 1975

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Rotraud A. Perner mit ihrem Team: Ottilie Eisner, Dr. Hans Cornelius Sellner und Drin Rosemarie Dorrer; im Hintergrund Heinz Weiss von den Wiener Kinderfreunden (Foto: Walter Henisch)

 

 

Gründung und Leitung der Familienberatungsstelle Favoriten

Beginn der Forschungsarbeit zu Beratungstechnik

 

 

 

 

 


1977

ehrenamtliche Konsulententätigkeit sowie

1978–1986

Anstellung als Haus- und Projektleiterin für das von ihr entwickelte sozialtherapeutisch / erwachsenenbildnerisch fundierte Gemeinwesenarbeit- und Nachbarschaftshilfe-Projekt „Club Bassena“ mit Budget- und Personalverantwortung, Einschulung und Fachsupervision der MitarbeiterInnen, Öffentlichkeitsarbeit und Vertretung des Projekts auf der politischen Ebene (auch international).

Projektstart 1978 im Olof-Palme-Hof in Wien Favoriten, 1979 zusätzlich im Alsergrund (Marktgasse 35), 1982 zusätzlich in Meidling (Am Schöpfwerk), 1983 zusätzlich in Favoriten (Karl-Wrba-Hof).

Zusätzlich 1983 Bestellung zur übergreifend für alle Jugendzentren zuständigen Projektleiterin für Paar- und Familienarbeit.

1986 Ausscheiden auf eigenen Wunsch infolge Kapazitätsauslastung im eigenen Institut für Projektberatung, Personal Training & Supervision (IPPS), aber weiterhin Supervisionen für den Verein Jugendzentren der Stadt Wien (insbesondere für das Integrationsprojekt im JZ 15, Hollergasse).

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„Club Bassena“ / Karl Wrba-Hof

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„Club Bassena“ / Olof Palme-Hof Rotraud A. Perner mit Vizebürgermeisterin Fröhlich-Sandner und Hermine Moospointner

 

 

 

 

 

 

 

 

Begleitende Sozialforschung an Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen in den Problembereichen Delinquenz, Sexualität, Sektengefährdung, Substanzmißbrauch

Unterricht in Methodik zu diesen Problembereichen an den Akademien für Sozialarbeit, an Pädagogischen Instituten und am Institut für Heimerziehung

Intensive Trainertätigkeit – neben Firmen u.a. auch für die AK, den ÖGB und die Verwaltungsakademien des Bundes und der Stadt Wien


1983

Gründung des „Vereines zur Förderung einer qualifizierten Kinder-, Jugend-, Partner- und Sexualberatung“, kurz VFB (Verein Familie und Beratung) – gemeinsam mit DSA Werner Neubauer.


1984

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Rotraud A. Perner und der Gründer der ÖAPS, der Psychoanalytiker Harald Picker

 

Diplom für Psychoanalytische Sozialtherapie der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Sozialtherapie (ÖAPS), Diplomarbeit „Unmaßgebliche Betrachtungen zum Dominanzstreben der Frau“; Eröffnung einer eigenen Praxis (sowie Institut für Projektberatung und Supervision)

Harald Picker | WebSeite >>>

 

 

 

 

Forschung und Unterricht „Sexualität und Aggression“, Sozialpolitik und „Kommunikation mit Institutionen und Gesellschaft“ im Rahmen der Ausbildung der ÖAPS

Rechtsunterricht im Rahmen der systemischen Beraterausbildung des VFB

Beginn der Ausbildung in Psychoanalyse nach C. G. Jung

Gründung der Berufsgruppe der Lebens- und Sozialberater
hier weiterlesen >>>


1985–1990

Vorsitzende der Psychologischen Berater / Lebens- und Sozialberater in der Wiener Handelskammer, ab 1987 auch in der Bundeswirtschaftskammer


1986

Practitioner-Dekret in Neurolinguistischem Programmieren (ÖTZNLP)

Beginn der Sprachforschungen

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Verein für Bewährungshilfe und soziale Arbeit Seminar in Spital / Pyhrn (07.–11.05.90)

 

Beginn intensiver Supervisionstätigkeit (u.a. Zentralstelle Wien des Vereines für Bewährungshilfe und Soziale Arbeit, des Sozial- Service des BMAS, des Aus- und Fortbildungszentrums am AKH und zahlreicher Sozialprojekte) und damit ausgedehnter Forschungen zu Machtungleichgewichten und Außenseiterproblemen

 

 

 

 

 

 


1987

Zertifikat in Sexualberatung und -therapie (VFB) Beginn der Entwicklung einer eigenen Sexualtherapietechnik

Gründung der 1. Wiener Sexualberatungsstelle im Rahmen des VFB, Beginn der Ausformung eines eigenen sexualtherapeutischen Ansatzes bei sexuellen Traumatisierungen und deviantem Verhalten

Zertifikat in personenzentrierter Gesprächsführung (APG), Diplomarbeit „Versuch einer personenenzentrierten Menschenführung“

erste wissenschaftliche Veröffentlichungen


1988

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Das legendäre Sexhotline-Team (1990) | Gerti Senger, Prof. Dr. Ernest Borneman, Dr. Rotraud A. Perner, Dr. Dieter Schmutzer (Foto: ORF / Peter Kurz)

 

Beginn medienpädagogischer Projektarbeit und Forschung:

Monatliche Kolumne in Brigitte / Österreich
Leserinnenbriefkolumne im Monatsmagazin „Wienerin“
Live-Sexualberatung in der Ö 3 Sexhotline

 

 

 

 

 


1989

Diplom in Erwachsenenbildung / Pädagogische Akademie Wien

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Dr. Rotraud A. Perner und der langjährige Chefredakteur der AZ Dr. Peter Pelinka (Sommerfest der ORF-Redakteurin Mag. Eva Pfisterer am 30-06-2001)

 

wöchentliche Kolumne in der Wiener AZ

 

 

 

 

 

 

 

Erarbeitung eines Konzepts „Sexualität in der Krankenpflege“ für den Universitätslehrgang Pflegewissenschaften


1990

Gründung des Vereines „Die Möwe – Unabhängiger Verein für physisch, psychisch und sexuell mißhandelte Kinder“ (gemeinsam mit Elfriede Abt)

Aufbau eines wissenschaftlichen Netzwerks zur Propagierung gewaltfreier Erziehung und Beziehungen.

Erfindung des „Hans-Czermak-Preis für gewaltlose Beziehungen“ und Sponsorensuche


1991

Approbation beim Gesundheitsministerium als Psychotherapeutin / Psychoanalytikerin

Mitglied des Psychotherapiebeirats im BMfGSK

Veröffentlichung der eigenen wissenschaftlichen Position zur sexuellen Ausbeutung von Kindern

Beginn des Unterrichts an der Universität für Bodenkultur in Kommunikation und Gemeinwesenarbeit (bis 1992)


1992

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Rotraud A. Perner mit dem Präsidenten der GAMED, Univ. Prof. Dr. Dr. hc. Alois Stacher

 

Dozentur an der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin (Führung eines eigenen Lehrganges in Sexualberatung und -pädagogik)

 

 

 

 

 

 

Wöchentliche Hörerinnenbriefsendung: „Du & Ich. Ein Ratgeber für das Leben zu zweit“ in Ö 2 (bis 1998)

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Überreichung des silbernen Ehrenzeichens der Republik Österreich am 23-03-93 durch Gesundheitsminister Dr. Michael Ausserwinkler

 

Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich für die Mitgestaltung an der gesetzlichen Regelung der psychosozialen Versorgung Österreichs (Psychotherapiegesetz, Psychologengesetz, Gewerbeordnungsnovelle 1988)

 

 

 

 

 

 

 

 


1993

Approbation beim Gesundheitsministerium als Gesundheitspsychologin

Lehrauftrag für Sexualpsychologie im Postgradualen Universitätslehrgang für Ganzheitsmedizin

Lehrauftrag für Sexualtherapie im Psychotherapiepropädeutikum der Erzdiözese Wien

Mitherausgeberin des Monatsmagazins „SIC (!) Forum für feministische Gangarten“ (bis 1996)


1994

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Diskussion über Vergewaltigung | mit Richterin Dr. Liliane Hofmeister und BM Dr. Caspar Einem

 

Gründung des Vereines „Promethea“ zur Unterstützung sexuell ausgebeuteter Frauen und Übernahme des Vorsitz (bis 1998)

 

 

 

 

 

 

Lehrauftrag für Fortbildung der MitarbeiterInnen des Rehabilitationszentrums „Weißer Hof“ der AUVA in Bezugspflege (primary nursing) (bis 1996)

Lehrauftrag für Sexualtherapie im Psychotherapie-Fachspezifikum der ÖAS / Graz

Universität Salzburg – Lehrauftrag für Therapeutische Kommunikation (bis 1995), Gastvorlesungen in Graz und Klagenfurt

Gründung des Verlags und Buchhandels „aaptos“


1995

Durchführung von Seminaren „Kommunikationswerkstatt für Ärzte“ für die Firma Grünenthal gemeinsam mit dem Zentrum für Allgemeinmedizin der Ärztekammer
(bis 1996)

Lehrauftrag im Hochschullehrgang „Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik“ der Technischen Universität Wien, disloziert an die Universität Klagenfurt (bis 1996)


1996

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mit Helmut Manzenreiter (Bürgermeister von Villach, li) und Vizekanzler A.D. Dr. Erhard Busek (re), der die Laudatio hielt

 

 

Verleihung des Paracelsus Ring der Stadt Villach (als erster Frau)

Der Paracelsus Ring und seine TrägerInnen >>>

 

 

 

 

 

Aufnahme in die Liste der allgemein beeideten gerichtlichen Sachverständigen des LG Wien, Nerven- und Geisteskrankheiten / Psychotherapie

Universität Wien / Institut für Erziehungswissenschaften – Zentrum für das Schulpraktikum: Lehrauftrag Didaktik der Gewaltprävention unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterdifferenz

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Dipl. Sex. Berater Ladislaus Ehrentraud / Univ. Lekt. Dr. Dieter Schmutzer / Dipl. Sex. Beraterin Christa Dungl / Ass. Prof. Dr. J. C. Aigner / Gast Prof. Dr. Rotraud A. Perner / Dr. Helmut Graupner / DI Michael Toth

 

Wahl zur ersten Vorsitzenden der Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung (ÖGS)

Übergabe des Vorsitzes der ÖGS an Mag. Johannes Wahala am 23.09.2002.

 

 

 

 

 

 


1997

Universität Wien, Allgemeiner Hochschullehrgang für Lehrendes Krankenpflegepersonal / Sexualität in der Krankenpflege

Lehrauftrag Sexualtherapie im Psychotherapiepropädeutikum der Arge Sozialpädagogik

Berufung als Gastprofessorin für Sexualtherapie an die Universität Klagenfurt (bis 1999)

Übernahme der Leitung der Abteilung „Streß“ am Europäischen Zentrum für Umweltmedizin, Streß und Balneologie (European Center for Environment, Stress and Spa Research / ECESSR) (bis Herbst 1998)


1998

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Pressekonferenz am 07-05-98

 

Wissenschaftliche Leitung des Präventionsprojekts „Gewaltfreie Steiermark“ (bis Juni 1999)
(hier weiterlesen >>>)

Wissenschaftliche Leitung des Präventionsprojekts „Gewaltfreies Niederösterreich“ (bis September 1999)

 

 

 

 

 

Wöchentliche Rundfunksendung „Lust statt Frust“ in ORF-Salzburg (Nachfolgesendung von „Du & Ich“) (bis Juni 1999)


1999

Konzeption und Durchführung von Lehrgängen in Sexualberatung für den Verein für Prophylaktische GesundheitsArbeit (PGA) –> Verein für Prophylaktische GesundheitsArbeit in Linz

Lehrauftrag in der Ausbildung für Kinderkrisenintervention am Außeninstitut der Universität Wien

Wöchentliche Kolumne in „Wien-Side“

Verleihung des Berufstitels „Professorin“ durch den Bundesminister für Wissenschaft und Verkehr


2000

Mitarbeit als Expertin in der Website „NetDoktor.at“

Zertifikat in Pranic Healing und Pranic Psychotherapy (Institut für Energiearbeit)

Gründung der „Arcademie für Wissen & Können“

Gründung der Österreichischen Frauenakademie


2001

Regelmäßige Mitarbeit in der Wellness-Stunde in ORF NÖ

wöchentliche Rundfunksendung „Ganz Ich – Ganz Du“ auf Ö1 (bis März 2002)

Konzeption eines Ausbildungslehrgangs „Gewaltprävention und -intervention“ für die Landesakademie Niederösterreich

Konzeption und Durchführung von Lehrgängen in Sexualberatung für das Institut B & B in Vorarlberg


2002

Wöchentliche Kolumne „Perners Notizen“ in der Wiener Zeitung (Herausgeber: Republik Österreich)

OeGS-Vorstand 2002 | Helmut Graupner, Rotraud A. Perner, Christa Dungl, Johannes Wahala, Peter F. Herdina, Thomas Fröhlich (von li nach re) (Foto: Esther Crapélle)

 

Übergabe des Vorsitzes der Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung (OeGS) an Mag. Johannes Wahala am 23-09-2002
Perner: „6 Jahre Sex sind genug – Forschungsschwerpunkt hat sich auf Gesprächsmedizin und Gewaltprävention verlagert.“

 

 

 

 

 

 

Zusätzlicher Lehrauftrag „Gesprächsmedizin“ an der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin

Lehrauftrag „Angewandtes NLP“ im MAS-Lehrgang „Public Relations“ an der Universität Wien


2003

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Die „echte“ Niederösterreicherin Rotraud A. Perner wird von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll willkommen geheißen (25-06-2003)

 

Auflösung des Seminarzentrums Weichselboden, Stmk. (gegründet 1988) und Verlegung in die „Heimat“ – nach Matzen, NÖ

 

 

 

 

 

 

 

Lehrauftrag „Kommunikation“ im MAS-Lehrgang Ganzheitsmedizin an der Donau-Universität Krems

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Dr. Rotraud A. Perner und Dr. Peter Gathmann bei der Feier 10 Jahre Herzogenburger Arbeitskreis für Theologie und Psychotherapie, 17. März 2006

 

 

Unterricht „Gender Medizin“ im Curriculum Psy 1 (Psychosoziale Medizin) der Wiener Ärztekammer

Lehrgangsleitung Univ. Prof. Dr. med. Peter Gathmann

 

 

 

 

 

 


2004

wöchentliche Live Fernseh-Ratgebersendung jeden Dienstag um 18 h 20 bei Wien Live auf PULS TV

 

halt-gewalt_logo Start der umfassenden Aus- und Fortbildungsinitiative „Halt! Gewalt!“ im Rahmen der NÖ Landesakademie

 

 

iss-logo_pfForschungstätigkeit: Methodenforschung und -entwicklung (Gewaltprävention insbes. von Sexualdelikten, Stressprophylaxe, Salutogenese) im Ende 2003 gegründeten eigenen Institut für Stressprophylaxe & Salutogenese in Kooperation mit der NÖ-Landesakademie

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Die laudationes für Rotraud A. Perner hielten: (v.l.n.r.) BM Maria Rauch-Kallat, Karin Eder, Dr. Arnold Mettnitzer, Senta Ziegler, LH-Stv. Lise Prokop

Großes Happy Birthday für eine prominente Niederösterreicherin:

Prof. Dr. Rotraud Perner ist 60
Mehr als 100 Frauen – und auch einige Männer – fanden sich auf Einladung der „Frauen im ÖGV“ am 6. September 2004 im Palais Eschenbach ein, um eine weit über die niederösterreichische Landes- und über Staatsgrenzen hinaus renommierte Niederösterreichin zu feiern: Prof. Dr. Rotraud Perner.

Perner, Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Frauennetzwerkes des Gewerbevereins, war offiziell zur Präsentation ihres neuesten Buches „Liebe macht gesund! Salutogenese im Alltag“ eingeladen. Karin Eder, Geschäftsführerin der „Frauen im ÖGV“, nützte aber die Gelegenheit gleich für eine Überraschungs-Geburtstagfeier für die prominente Psychoanalytikerin, die heuer 60 wurde.

Nicht minder prominent war die Gratulantenschar. Mit launigen Reden bedankten sich bei Rotraud A. Perner für ihre langjährige Freundschaft, die gute Zusammenarbei und ihr gesellschaftliches Engagement: Bundesministerin Maria Rauch-Kallat, LH-Stv. Lise Prokop, News-Society-Reporterin Senta Ziegler und der Theologe und Psychotherapeut Dr. Arnold Mettnitzer.

 

Berufung in den Fachbeirat des Fonds Gesundes Österreich (bis 2012) | Fond Gesundes Österreich >>>


2005

Start der Aktion „Halt! Gewalt!“ der Niederösterreichischen Landesakademie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stressprophylaxe & Salutogenese (ISS) in Matzen – www.haltgewalt.at >>>

Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich für das Lebenswerk im Dienste von Gewaltprävention und Salutogenese
Hier weiterlesen >>>

jeden letzten Dienstag im Monat:
„halt! gewalt!“-Kolumne in den Niederösterreichischen Nachrichten


2006

regelmäßige Mitarbeit am niederösterreichischen Frauentelefon
(jeden ersten Dienstag im Monat von 10–11 Uhr)

 

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Aufbau der Akademie für Salutogenese

www.salutogenese.or.at >>>

 

 

 

Lehrauftrag „Gender Mainstreaming“ an der Theresianischen Militärakademie, Wr. Neustadt

Montagskolumne auf http://oesterreich.orf.at/wien/stories/perner/


2007

Professur für Gesundheitskommunikation und Kommunalprävention an der Donau Universität Krems

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Verleihung des Liese Prokop-Frauenpreises

 

20.09.2007

Verleihung des Liese Prokop-Frauenpreises

Anerkennungspreis für herausragende Leistungen
in der Kategorie Wissenschaft

 

 

 

 

 

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Überreichung der Goldenen Stadtwappennadel

 

30.10.2007

Überreichung der Goldenen Stadtwappennadel an Univ. Prof. Mag. Dr. Rotraud A. Perner in Anerkennung und Würdigung Ihres Wirkens für die Stadt Wiener Neustadt durch Bürgermeister Bernhard Müller

 

 

 

 


 

2008

Implementierung der eigenen Methode

PROvokativpädagogik als Masterstudium

sowie

Lehrgangsleitung der Lehrgänge PROvokativpädagogik 1, 2 und 3.

an der Donau Universität Krems

(Fotos: Simlinger)

 

 


2009

Stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen an der Donau Unversität Krems

10. 9. 2009: nach Tod des Ehemannes Reinhold Perner verwitwet

Ernennung zum Visiting Professor der Donau Universität Krems

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Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Niederösterreich

 

20. 10. 2009

Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Niederösterreich
für „Erweiterung der wissenschaftlichen Landschaft“

 

 

 

 

 

 

Beginn der PrädikantInnenausbildung im Comenius-Institut / Frankfurt/ Main

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Dr. Perner stellt dem 2. Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer, Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, das Erfolgsprojekt Lehrertankstelle und die Methode PROvokativpädagogik vor

 

 

Start des umfassenden online-Coaching-Projekts für Niederösterreichische Lehrkräfte
www.LehrerTankstelle-NOe.com >>>

 

 

 

 

 

 

 


2010

Studium der evangelischen Theologie an der Universität Wien

22. 02. 2010

Rotraud A. Perner | Goldenes Ehrenzeichen Wien

Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens | Wien

 

Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Bundeslandes Wien

zur Dankesrede >>>

zur Fotogalerie >>>

 

 

 

 


2011

wissenschaftliche Begleitung des 3-Jahres-Projekts „Bündnis gegen Gewalt“ des BMI

Hier finden Sie den Abschlussbericht „Bündnis gegen Gewalt“ >>>

Copyright: BMI/Egon WEISSHEIMER, 07.09.2010 Wen, Fachgespräch aus dem Inneren mit FBM Maria FEKTER

Copyright: BMI/Egon WEISSHEIMER, 07.09.2010 Wen, Fachgespräch aus dem Inneren mit FBM Maria FEKTER

 

Jänner / Februar

Rotraud A. Perner | Kompetente Vaterschaft

Dr. Perner informiert BM Hundstorfer über das Projekt „Kompetente Vaterschaft“

 

 

Gewaltpräventionsprojekt „Kompetente Vaterschaft“
für das BMfSAK

 

 

 

 

 


 

2012

Projektentwicklung Kompetente Vaterschaft

Hier finden Sie den Abschlussbericht „Kompetente Vaterschaft“ >>>

2012 und Folgejahre
Unterricht in PROvokativpädagogik an der kirchlich-pädagogischen Hochschule Wien-Krems in Wien

 


 2013

Erfindung des Alfred Adler-Preises für „Texte gegen Gewalt“

www.AlfredAdlerPreis.at >>>


2014

Rotraud A. Perner

Gemeindepraktikum in Mistelbach

 

Gemeindepraktikum in der evangelischen Kirche

bei Pfarrer Mag. Hans Spiegl in Mistelbach (und Laa/ Thaya)

„Vom Heiligen Geist, der zu Pfingsten kommt“ >>>

 

 

 

Rotraud A. Perner | Goldenes Ehrenkreuz NÖ | 2014

Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich

 

30. September

Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes NÖ

mit dem Führungsteam der NÖ Landesakademie: Dr. Christian Milota (GF), Mag. Michael Urban und Mag. Susanne Schiller

 

 


 

2015

Rotraud A. Perner | Master of Theology (evang.)

Von links nach rechts: Univ. Prof.in Dr.in Marianne Grohmann, Altes Testament | Univ. Prof. Dr. Markus Öhler, Neues Testament | Univ. Prof. Dr. H. J. Ulrich Körtner, Systematische Theologie / Ethik

Abschluss des 10-semestrigen Theologiestudiums

Master of Theology (evang.)

 

 

 

 

 

 

 

 


2016

Lehrveranstaltung
am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien

Angewandte Sozialpsychologie im rechtlichen Kontext

Schuldzuweisungen, Verantwortlichkeiten, Schadenersatzansprüche, Ausgrenzungen, Vorurteile … hinter all diese sozialen Phänomenen verbergen sich Konflikte und Versuche von Selbstschutz und Dominanz. In der LV wird u.a. Entstehung und Auswirkung  von Denk- und Verhaltenmustern, Charakterneurosen, Gewaltformen (inkl. Mobbing, Stalking und sexueller Gewalt) unter Berücksichtigung von Geschlechterdifferenzen thematisiert und mediatorisches Intervenieren vorgestellt.

 

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Bischof Michael Bünker und Pfarrerin Rotraud A. Perner beim Gottesdienst (Foto: Esther Crapélle)

Rotraud Perner zur evangelischen Pfarrerin im Ehrenamt ordiniert – Amtseinführung zur NÖ-Hochschulseelsorgerin

OTS-Pressetext
Mödling, 18. April 2016 (epdÖ) – Die renommierte Psychotherapeutin, Universitätsprofessorin, Juristin und bekannte Publizistin Rotraud A. Perner wird nun auch als evangelische Pfarrerin tätig sein. Am Sonntag, 17. April, wurde Perner durch Bischof Michael Bünker in der evangelischen Kirche in Mödling zur Pfarrerin im Ehrenamt ordiniert. Nach Absolvierung des Studiums der Evangelischen Theologie und des Vikariats wurde Perner bei dem feierlichen Ordinationsgottesdienst auch in ihr Amt als ehrenamtliche Hochschulseelsorgerin für Niederösterreich eingeführt.
Nun will Rotraud Perner eine evangelische Hochschulseelsorge für die niederösterreichischen Universitäten und Fachhochschulen aufbauen. „Den Studierenden, aber auch Lehrenden möchte ich mit meiner gesamten Berufskompetenz beistehen und dazu auch ethisches Bewusstsein für die künftigen Führungskräfte vertiefen“, betont Perner im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst. Zu diesem Engagement habe sie auch der im August 2015 plötzlich verstorbene Superintendent Paul Weiland motiviert.
Vor ihrem Eintritt in die Evangelische Kirche, der 1981 im Zuge der kirchlichen Heirat erfolgte, war Perner Freidenkerin. In der Vorbereitung zum Eintritt habe ihr der damalige Oberkirchenrat Johannes Dantine erstmals das Bibellesen nähergebracht. „Und dann sind mir Schritt für Schritt Informationen zugefallen“, erzählt Perner. Als 2009 ihr Ehemann drei Wochen vor dem 40. Hochzeitstag nach langer Krankheit verstarb, reifte der Entschluss zum Studium der Theologie, „ich hatte neue Zeitperspektiven“.
Zu Beginn ihres Studiums im Jahr 2010 war Perner 66 Jahre alt, „und manche Professoren haben sich schwer damit getan, dass ich ja selbst Pädagogikprofessorin war“. Im Vikariat in der Pfarrgemeinde Mistelbach hat sie die Arbeitsweise ihrer Lehrpfarrers Hans Spiegl beeindruckt, der täglich einen Podcast veröffentlicht und seine verstreuten Gemeindeglieder manchmal auch mit einer Videobotschaft erreicht. Diaspora-gerechte Betreuungsformen habe sie hier gelernt, die sie nun auch in ihre Arbeit als Hochschulseelsorgerin einbringen möchte.
Glückwünsche für die neue Aufgabe überbrachten bei dem feierlichen Gottesdienst zahlreiche Repräsentanten der Kirchen und des öffentlichen Lebens sowie viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter. Landeshauptmann Erwin Pröll würdigte in seinem Grußwort, das Pfarrer Markus Lintner verlas, Rotraud Perner als „kompetente, engagierte und verlässliche Wegbegleiterin Niederösterreichs“ im Bemühen des Landes, sein Wissenschafts- und Hochschulprofil zu schärfen. Wissenschaft, Forschung und Bildung hätten nicht nur Bedeutung für die Entwicklung des Landes, sondern auch gesellschaftliche und ethische Verantwortung: „Bei allem Streben nach Fortschritt, Erkenntnis und Weiterentwicklung ist es auch wichtig, stets das menschliche Maß, den Respekt vor der Schöpfung und die Grundsätze von Würde und Moral im Auge zu behalten“, so der Landeshauptmann.

Die Fotogalerie der Ordinationszeremonie finden Sie hier >>>