Vortrag | 21. März 2017 | 19.30 Uhr

„Sexuelle Reformation nach sexueller Revolution“

Vortrag

von Prof.in Dr.in iur.  Rotraud A. Perner

Reformation 1517: Das heißt „sola scriptura“ – nur der Hl. Schrift verpflichtet, nicht den Interpretationen der Kirchenväter oder dem vatikanischen Lehramt.

Gegen deren sexuelle Repression positionierten sich auch die sexuellen Revolutionen:

  • Die erste getragen von Künstlern Ende des 19. Jahrhunderts,
  • die zweite, getragen von Wissenschaftlern in der 1920er Jahren,
  • die dritte ab den 1960er Jahren.

Wohin hat dies bis heute geführt? Wie zeigt sich der heutige Zeitgeist?
Traditionell dem damaligen Zeitgeist (Augustinus und andere Kirchenväter) entsprechend wurde Genesis 1,28 quantitativ übersetzt:
Seid fruchtbar und mehret euch.
Und Adam und Eva wurden als Ehepaar gedeutet.

Man kann es aber auch qualitativ übersetzen!
Dann heißt es: Seid schöpferisch und fördert einander.
Und Adam und Eva sind die Prototypen für alle Männer und alle Frauen und ihren Umgang miteinander.

Aber fördern Männer und Frauen einander in Zeiten von „Shades of Grey“ und „Generation Porno“?
Welche Orientierungen finden sich wirklich in der Bibel?

Im Zuge ihres Theologiestudiums hat sich die Psychoanalytikerin und Juristin Rotraud A. Perner intensiv mit den hebräischen und griechischen Texten in Hinblick auf Sexualethik beschäftigt und dazu auch ihre Abschlussarbeit verfasst.
Diese liegt nun in einer überarbeiteten und einem breiten Publikum gewidmeten Form vor.

Teilnahmebeitrag: € 15,– | Studierende € 10,–
Anmeldung erbeten unter:
+43 316 391131 oder office@mariatrost.at

Sexuelle Reformation | Rotraud A. Perner

Ort | Adresse

Bildungshaus Mariatrost

8044 Graz | Kirchberggasse 18