Diskussion zum Konzert | 10. April 2020 | 17 Uhr

Stabat Mater

17.00 Uhr

Betrachtungen

Zuhören und mehr erfahren: Die Einführungsgespräche vermitteln in kompakten 30 Minuten alle wichtigen Informationen über die Werke und die Künstlerinnen und Künstler des Abendkonzerts. Vor der Aufführung von Pergolesis «Stabat mater» stimmen Andrea Eckert, Rotraud Perner und Paul Zulehner poetisch, psychologisch und theologisch auf das Thema ein.

18.30 Uhr

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
«Silete venti» Motette HWV 242
Concerto grosso a-Moll op. 6/4
HWV 322

ANTONIO VIVALDI
«Cessate, omai cessate» Kantate für Alt, Streicher und Basso continuo
RV 684

GIOVANNI BATTISTA PERGOLESI
Stabat mater für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo

Zu Lebzeiten blieb er vielfach unverstanden, während einer Aufführung soll ihm sogar eine Orange an den Kopf geflogen sein. Doch nach Giovanni Battista Pergolesis frühem Tod öffneten sich seiner Musik Tür und Tor. Sein posthumer Ruhm ging sogar so weit, dass Werke weniger erfolgreicher Komponisten unter seinem Namen verlegt und aufgeführt wurden. Sein inniges «Stabat mater», das den Schmerz der Gottesmutter über den Tod Jesu ausdrückt, zählte im 18. Jahrhundert zu den beliebtesten Stücken überhaupt und inspirierte andere Komponisten zu Bearbeitungen. Johann Sebastian Bach formte daraus zum Beispiel seine Kantate «Tilge, Höchster, meine Sünden».

Interpreten

Tonkünstler-Orchester
SophieKarthäuser, Sopran
ChristopherLowrey, Altus
JonathanCohen, Dirigent

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Ort | Adresse

Grafenegg | Reitschule

Grafenegg 10
3485 Grafenegg