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SpitzensportlerInnen gelten als Musterbeispiele für routinierten Umgang mit Leistungs- und oft auch Zeitdruck. Harten Trainingsmethoden oder Medienschelte gegenüber erwartet ihr Publikum von ihnen Stressresistenz. Und körperlich wie psychisch geben sie Leitbilder ab – das zeigt auch ihre Vermarktung in der Werbung, vor allem in der für „gesunde Ernährung“.
Wie weit hängt diese Leitbildfunktion erwachsener SportheldInnen mit Ess-Störungen Jugendlicher zusammen? Welchen Stress erleben NachwuchssportlerInnen daheim, in der KollegInnenschaft, im Trainingsablauf und im Medien-Feedback?
2006 widmete sich das Institut für Stressprophylaxe & Salutogenese (ISS) der Frage, wie weit bzw. wodurch Sporttraining bei Jugendlichen im Sinne von ganzheitlicher Gesundheit pathogen oder salutogen wirkt. Teile dieser Forschungsarbeit dokumentiert der vorliegende Symposiumsband. |