Rotraud A. Perner (Foto: Felicitas Matern)

Rotraud A. Perner

Als Pfarrerlehrling in Mistelbach

Ein multidisziplinäres Tagebuch

Nach dem Tod ihres Ehemannes (3 Wochen vor dem 40. Hochzeitstag) beschloss die renommierte Psychoanalytikerin und promovierte Juristin Rotraud A. Perner, evangelische Theologie zu studieren.

„Denn jetzt redet mir ja niemand mehr drein!“

Das war ein Irrtum. Immer wieder wurde sie gefragt:

  • „Was bewegt ein ehemaliges Vorstandsmitglied im Österreichischen Freidenkerbund, sich zum Christentum zu bekennen?“
  • „ Was sind die Motive, „religiöse Expertin“ (wie der Religionswissenschaftler Wolfram Reiss alle PriesterInnen und Mönche mit einem einheitlichen  Namen umschreibt) zu werden?“
  • „Was ist der Unterschied zwischen Seelsorge und Psychotherapie?“
  • „Wie umgehen mit dem modernen Religions-Bashing?“

Darauf und auf viele andere Fragen zur spirituellen Gesundheitspflege gibt die nunmehr zur Pfarrerin im Ehrenamt ordinierte Kulturkritikerin Antwort.

aaptos Verlag
196 S., 19.90 EUR, ISBN 978-3-901-49987-6

Ab 04-12-2017 im gut sortierten Buchhandel …

Sexuelle Reformation | Rotraud A. PernerRotraud A. Perner

Sexuelle Reformation

Freiheit und Verantwortung

„Werte“ ordnen gesellschaftliche Verhältnisse prinzipiell – auch die geschlechtlichen.

Im Westen gelten Altes und Neues Testament als Grundlagen ethischen Verhaltens. Die Bibel spiegelt jedoch das zeitbedingte und einseitig männliche Selbstverständnis ihrer Autoren. Es „ordnet“ quantitativ und hegemonial im Interesse von möglichst viel Kämpfern, Arbeitskräften und „Heiratswaren“ für Bündnisse und Tauschgeschäfte.

Man kann aber auch Übersetzungskritisch Gottes Wort qualitativ verstehen … dann fordert Genesis 1,28 nicht zur „ehelichen“ Vermehrung, sondern zur gegenseitigen Förderung aller Männer und aller Frauen auf. Dieser quantitative Deutung wurde in 4 „Sexuellen Revolutionen“ begegnet: In der Kunst, in der neuen Sexualwissenschaft, in umfassender Gesellschaftskritik und gegenwärtig in einer Konsumfreiheit unter dem Schlagwort „Konsensethik“ – alles ist erlaubt, worauf man sich einigt. Dabei wird die Dominanz der energetisch oder manipulativ stärkeren Person außer Acht gelassen. Aufklärung tut not. Es braucht eine salutogene – auf Gesundheitsförderung – ausgerichtete Verantwortungsethik, und zwar nicht nur der einzelnen Person sondern auch der gesamten Gesellschaft.

Als christlicher Wert bedarf sexuelle Freiheit einer Reformation: Weg von der „Konsensethik“ des homo consumens, nach der alles erlaubt ist, worauf man sich geeinigt hat, hin zu einer salutogenen Verantwortungsethik, die auf Förderung bedacht ist.

„Fruchtbar“ sein (Genesis 1,28) kann nämlich nicht nur (hegemonial) quantitativ, sondern auch (egalitär) qualitativ als „einander aufbauend“ übersetzt werden. „Neosexualitäten“ (was früher Perversionen hieß) „befriedigenden“ zwar Neugier und Bedürfnis nach einem Kick zumindest einer (führenden) Person, nicht aber die ganzheitliche Gesundheit.

LIT Verlag
184 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50795-2

Buch kaufen >>>

Halt! Gewalt!

Anfragen zum Thema Gewalt

Gewalt geht uns alle an – im Doppelsinn des Wortes.
Immer wieder werden wir damit konfrontiert, oder wir werden zu Opfern – und manchmal auch zu Tätern. Aber wie anders handeln als wiederum nur mit Gewalt?
Friedfertigkeit ist eine Fertigkeit – und die kann man lernen – und weitergeben.

Hier haben Sie die Möglichkeit, Anfragen zum Thema Gewalt zu stellen >>>

Wir garantieren absolute Vertraulichkeit und Anonymität!

Briefe gegen Gewalt

www.haltgewalt.at/briefe-gegen-gewalt/

Die „Briefe gegen Gewalt“ können Sie auch kostenlos per email beziehen.
Zum Bestellen hier klicken >>>

Der aktuelle Brief gegen Gewalt:

„Begriffsverwirrungen“

Als (vom Erstberuf) Juristin weiß ich, dass man alles in Gesetzestexte kleiden kann – egal ob es sinnvoll ist oder nicht. Es sind politische Entscheidungen – und diese an Gerichte weg zu delegieren, finde ich problematisch.

Menschen, die zusammenleben und dauerhaft Verantwortung für einander oder auch für Kinder – oder andere obsorgebedürftige Menschen – übernehmen wollen, dafür einen rechtlichen Rahmen zu bieten, ist sinnvoll. Sinnvoll wäre es aber auch, Dauerhaftigkeit zu definieren und klare Konsequenzen festzulegen, wenn sich jemand der übernommenen Verantwortung entzieht […]

hier weiterlesen >>>

Rotraud A. Perner

Rotraud A. Perner

Veranstaltungen

Publizistik

Angebote

Rotraud A. Perner | Angebote