Rotraud A. Perner (Foto: Felicitas Matern)

Programm Sommersemester ASM

Endlich wieder Lernlust-Angebote!

Durch das Studium der Theologie, die Ausbildung zur Pfarrerin (im Ehrenamt) und die Übersiedlungstätigkeiten im Jahr 2017 von Dr. Rotraud A. Perner wurde die  Aus-, Fort- und Weiterbildungsarbeit in der Akademie für Salutogenese & Mesoziation (ASM) unterbrochen. Sie wird ab März 2018 wieder aufgenommen.

Neu ist dabei die konsequente Aufteilung der Lehrinhalte in Module, deren Kombination u. a. die Erlangung der Gewerbeberechtigung für Lebens- und Sozialberatung oder des Mediationsdiploms ermöglicht. Es werden aber auch ganz neue einzigartige Ausbildungen angeboten wie Eirenik, Community Caring (Arbeitstitel) und Salutogenergethik, sowie nach 35 Jahren endlich wieder Psychoanalytische Sozialtherapie.

Die zeitliche Vermittlung der Theorien wie auch Praktiken ist weitgehend berufsbegleitend unter optimaler Ausnützung von kalendarischen Freizeiten vorgesehen.

Die Veranstaltungen werden überwiegend in der Akademie in Matzen, dem Lebensmittelpunkt von Frau Dr. Perner, stattfinden. Dort steht auch die mehrere tausend Bücher umfassende Bibliothek zur Verfügung – als Unterstützung zur Vermittlung der in über 40 Jahren erarbeiteten konkurrenzlosen Methodik von Dr. Rotraud A. Perner (Berufsprofil unter www.perner.info/qualifizierungen/ sowie www.perner.info/sonstige-ausbildungen/).

Mehr Information findet sich unter www.salutogenese.or.at

Das genaue Programm können Sie hier kostenlos bestellen

Halt! Gewalt!

Briefe gegen Gewalt

23-02-2018

Frauenbashing

Als ich im Sommer 2017 (mein „Brief gegen Gewalt“ Nr. 130 vom 18. 8.) die „Frauenverachtung“ des damaligen SPÖ-Bundesgeschäftsführers kritisierte, weil er bei zwei Nationalratskandidatinnen nur wahrnehmen wollte, dass sie einmal zu Schönheitsköniginnen gekrönt worden waren (was ja vor allem eine Werbefunktion für bestimmte Produkte oder Regionen bedeutet) und ihre beruflichen und standespolitischen Kompetenzen schlicht unter den Tisch fallen ließ, erntete ich gelegentlich Kritik von Frauen (!), ich würde „für“ eine bestimmte Partei und gegen eine andere (meine damals noch eigene!) schreiben. Ich versuchte, diese Unterstellung aufzuklären: Ich schreibe nämlich gegen Gewalt in ihren vielen Formen, egal von wem, aber nicht für oder gegen jemand […]

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www.haltgewalt.at/briefe-gegen-gewalt/

Die „Briefe gegen Gewalt“ können Sie auch kostenlos per email beziehen.
Zum Bestellen hier klicken >>>

Anfragen zum Thema Gewalt

Gewalt geht uns alle an – im Doppelsinn des Wortes.
Immer wieder werden wir damit konfrontiert, oder wir werden zu Opfern – und manchmal auch zu Tätern. Aber wie anders handeln als wiederum nur mit Gewalt?
Friedfertigkeit ist eine Fertigkeit – und die kann man lernen – und weitergeben.

Hier haben Sie die Möglichkeit, Anfragen zum Thema Gewalt zu stellen >>>

Wir garantieren absolute Vertraulichkeit und Anonymität!

Rotraud A. Perner

Als Pfarrerlehrling in Mistelbach

Ein multidisziplinäres Tagebuch

Nach dem Tod ihres Ehemannes (3 Wochen vor dem 40. Hochzeitstag) beschloss die renommierte Psychoanalytikerin und promovierte Juristin Rotraud A. Perner, evangelische Theologie zu studieren.

„Denn jetzt redet mir ja niemand mehr drein!“

Das war ein Irrtum. Immer wieder wurde sie gefragt:

  • „Was bewegt ein ehemaliges Vorstandsmitglied im Österreichischen Freidenkerbund, sich zum Christentum zu bekennen?“
  • „ Was sind die Motive, „religiöse Expertin“ (wie der Religionswissenschaftler Wolfram Reiss alle PriesterInnen und Mönche mit einem einheitlichen  Namen umschreibt) zu werden?“
  • „Was ist der Unterschied zwischen Seelsorge und Psychotherapie?“
  • „Wie umgehen mit dem modernen Religions-Bashing?“

Darauf und auf viele andere Fragen zur spirituellen Gesundheitspflege gibt die nunmehr zur Pfarrerin im Ehrenamt ordinierte Kulturkritikerin Antwort.

aaptos Verlag
196 S., 19.90 EUR, ISBN 978-3-901-49987-6


Niederösterreichische Nachrichten | 13-12-2017 | Seite 10
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Sexuelle Reformation | Rotraud A. PernerRotraud A. Perner

Sexuelle Reformation

Freiheit und Verantwortung

„Werte“ ordnen gesellschaftliche Verhältnisse prinzipiell – auch die geschlechtlichen.

Im Westen gelten Altes und Neues Testament als Grundlagen ethischen Verhaltens. Die Bibel spiegelt jedoch das zeitbedingte und einseitig männliche Selbstverständnis ihrer Autoren. Es „ordnet“ quantitativ und hegemonial im Interesse von möglichst viel Kämpfern, Arbeitskräften und „Heiratswaren“ für Bündnisse und Tauschgeschäfte.

Man kann aber auch Übersetzungskritisch Gottes Wort qualitativ verstehen … dann fordert Genesis 1,28 nicht zur „ehelichen“ Vermehrung, sondern zur gegenseitigen Förderung aller Männer und aller Frauen auf. Dieser quantitative Deutung wurde in 4 „Sexuellen Revolutionen“ begegnet: In der Kunst, in der neuen Sexualwissenschaft, in umfassender Gesellschaftskritik und gegenwärtig in einer Konsumfreiheit unter dem Schlagwort „Konsensethik“ – alles ist erlaubt, worauf man sich einigt. Dabei wird die Dominanz der energetisch oder manipulativ stärkeren Person außer Acht gelassen. Aufklärung tut not. Es braucht eine salutogene – auf Gesundheitsförderung – ausgerichtete Verantwortungsethik, und zwar nicht nur der einzelnen Person sondern auch der gesamten Gesellschaft.

Als christlicher Wert bedarf sexuelle Freiheit einer Reformation: Weg von der „Konsensethik“ des homo consumens, nach der alles erlaubt ist, worauf man sich geeinigt hat, hin zu einer salutogenen Verantwortungsethik, die auf Förderung bedacht ist.

„Fruchtbar“ sein (Genesis 1,28) kann nämlich nicht nur (hegemonial) quantitativ, sondern auch (egalitär) qualitativ als „einander aufbauend“ übersetzt werden. „Neosexualitäten“ (was früher Perversionen hieß) „befriedigenden“ zwar Neugier und Bedürfnis nach einem Kick zumindest einer (führenden) Person, nicht aber die ganzheitliche Gesundheit.

LIT Verlag
184 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50795-2

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